Unsere ESG-Vision bei grenke ist klar auf Wirkung, Verantwortung und Zukunftsfähigkeit ausgerichtet: Wir beschleunigen den Wandel hin zu einer grünen Zukunft, indem wir nachhaltige Finanzierungslösungen anbieten und unseren Kundinnen und Kunden gezielt grüne Investitionsentscheidungen ermöglichen. Dabei verstehen wir Nachhaltigkeit nicht nur als ethische Verpflichtung, sondern auch als strategischen Wachstumstreiber für unsere Kundinnen und Kunden. Denn nachhaltiges Wirtschaften stärkt Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz – und eröffnet neue Marktchancen in einem sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld.
Gleichzeitig begreifen wir Nachhaltigkeit als sozialen Auftrag: Wir fördern Chancengleichheit, Vielfalt und Innovationskraft für Mitarbeitende, Geschäftspartner und Kunden und schaffen so ein Umfeld, in dem unternehmerischer Erfolg und gesellschaftlicher Mehrwert Hand in Hand gehen.
Getragen wird all dies von einer verantwortungsvollen Unternehmensführung, die auf transparente Kommunikation, klare Strukturen sowie eine nachhaltige Unternehmenskultur setzt. So sichern wir nicht nur langfristiges Vertrauen und Stabilität, sondern schaffen die Grundlage für profitables, nachhaltiges Wachstum im Einklang mit ökologischen und sozialen Zielen.
TOP-KPI
Zieldefinition
Zielgröße 2030
THG-Emissionen
(Scope 1, 2 und 3) Exkl. Scope 3 – Leasingobjekte
Netto-Null bis 2050
// Scope 1: –50 %
// Scope 2: –50 %
// Scope 3: –25 %
Automatisierungsgrad
im Leasingkernprozess
Papierintensive Prozesse
auf ein Minimum reduzieren
und Digitalisierung
vorantreiben
Automatisierungsgrad
von 4 (vollautomatisiert)
Anteil Green-Economy-
Objekte gemessen an
Leasingneugeschäft
Ausbau und Förderung
eines nachhaltigen
Mittelstands
durch
grüne Investitionen
10 % Green-Economy-
Objekte im Leasingneugeschäft
TOP-KPI
Zieldefinition
Zielgröße 2030
grenke Engagement-Score
Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen und Diversität
stärken
Score von 2,2 (weitgehende Zufriedenheit
Fluktuationsquote
Mitarbeiterbindung erhöhen
< 16,3 % (Branchenwert für Finanz- und Versicherungsdienstleisterbranche
im Jahr 2023)
Durchschnittliche Vertragszahl pro aktivem
Fachhandelspartner
Ausbau langfristiger Partnerschaften
Zwei zusätzliche Verträge pro Fachhandelspartner
gegenüber Referenzjahr 2025
TOP-KPI
Zieldefinition
Zielgröße 2030
Overall Strategy Awareness (Score)
Identifikation mit Unternehmensstrategie stärken
Score von 2,5 (weitgehende Bekanntheit)
ESG-Aspekte in
Unternehmenssteuerung
integrieren
Anteil der Top-Managementpositionen mit Nachhaltigkeitskomponente in der variablen Vergütung
Nachhaltigkeitsziele an Klima- und Strategieziele geknüpft
Abschlussquote der Internal-Audit-
Prüfungen
Interne Kontrollen und konformes Verhalten stärken
Fertigstellung von 85 % bis Jahresende, 15 % im Q1 des Folgejahrs
Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie und einem klar definierten Klimaaktionsplan verfolgen wir das Ziel, bis 2050 unsere Treibhausgasemissionen auf netto-null zu senken. Durch gezielte Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen in den Scopes 1, 2 und 3 gemäß Greenhouse Gas Protocol leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig stärken wir durch Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells und schaffen langfristigen Mehrwert für unsere Stakeholder – darunter kleine und mittlere Unternehmen, Geschäftspartner, Mitarbeitende und Investoren.
Unsere Klimastrategie ist fest in der Geschäftsstrategie verankert und unterstützt das globale Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen.
Unser Klimaaktionsplan (Transition Plan) bildet den zentralen Rahmen für die Umsetzung unserer Klimaziele und erfüllt die Anforderungen der ESRS. Die Zieldefinition orientiert sich an wissenschaftlich fundierten Methoden und den Empfehlungen der Science Based Targets Initiative (SBTi). Eine externe Validierung unserer Ziele durch die SBTi ist geplant.
Wir haben Reduktionsziele mit einem mittelfristigen Horizont bis 2030 sowie langfristige Ziele bis 2050 formuliert. Dabei legen wir einen sektorübergreifenden Reduktionspfad zugrunde. Die Ziele umfassen sämtliche relevanten Aktivitäten in den Scopes 1, 2 und 3 gemäß Greenhouse Gas Protocol.
Mit der erstmaligen Erhebung unserer Emissionen durch die verleasten Objekte wird dieses Bild jedoch relativiert, da der überwiegende Teil unserer Emissionen – rund 99,8 % – durch die Herstellung und Nutzung dieser Produkte entsteht. Vor diesem Hintergrund werden wir im kommenden Jahr an der weiteren Konkretisierung und Integration unserer Scope-3-Ziele arbeiten
Seit dem definierten Basisjahr konnten wir bereits deutliche Fortschritte bei der Reduktion unserer Treibhausgasemissionen erzielen. Insgesamt haben wir über alle drei Scopes hinweg bereits 84 % unseres Reduktionsziels bis 2030 erreicht und liegen damit deutlich vor dem ursprünglich vorgesehenen Zeitplan.
Eine Weiterentwicklung und Validierung des Klimaaktionsplans ist für 2026 vorgesehen; der Plan steht auf unserer Website zum Download bereit.
Unsere Reduktionsmaßnahmen konzentrieren sich auf jene Bereiche, die den größten Anteil an unseren Treibhausgasemissionen verursachen:
Scope 1 – Firmenflotte
Die Emissionen unserer Firmenflotte stellen den wesentlichen Hebel in Scope 1 dar. Durch die konsequente Umstellung auf Elektromobilität streben wir an, die Firmenflottenemissionen bis 2030 um 60 Prozent zu reduzieren.
Scope 2 – Stromverbrauch
Der Stromverbrauch aus nicht erneuerbaren Quellen ist die Hauptemissionsquelle in Scope 2. An Standorten mit eigenverantwortlichem Stromeinkauf setzen wir auf Strom aus erneuerbaren oder emissionsfreien Quellen. Bis 2030 soll dadurch eine Reduktion der Stromemissionen um 90 Prozent erreicht werden.
Scope 3 – Reisen, Arbeitswege, Einkauf und Logistik
Zur Reduktion der Scope-3-Emissionen haben wir erste Maßnahmen implementiert:
Durch unsere Reiserichtlinie fördern wir klimaschonendes Reisen und streben eine Emissionsreduktion um 27 Prozent bis 2030 an.
Zur Verringerung der Emissionen aus Arbeitswegen setzen wir auf Anreize für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften sowie Mitarbeiter-Fahrradleasing. Dadurch sollen 8 Prozent der arbeitswegbedingten Emissionen bis 2030 eingespart werden.
Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen sollen bis 2030 um 27 Prozent sinken. Unterstützt wird dies durch unsere Digitalisierungsinitiative sowie das neu eingeführte e-Procurement-Tool Coupa, das eine verbesserte Datenqualität und effizientere Prozesse ermöglicht.
Emissionen aus nachgelagerten Transporten wollen wir bis 2030 um 25 Prozent reduzieren, unter anderem durch klimafreundlichere Logistiklösungen und Prozessoptimierungen gemeinsam mit unseren Asset-Brokern.
Weitere Maßnahmen werden sukzessive entwickelt und in den kommenden Jahren berichtet.
Als relevantestes Risiko haben wir die sogenannten „locked-in-Treibhausgasemissionen“ identifiziert. Eigene Gebäude passen wir im Rahmen der Möglichkeiten an neue energetische Anforderungen an und entwickeln sie gemäß unserem New-Work-Konzept weiter. Als Mieter verfügen wir zwar nur über begrenzten Einfluss auf die bauliche Substanz größerer Gebäudekomplexe, können jedoch in der Regel den Stromtarif eigenständig wählen und bei Standortentscheidungen gezielt Gebäude mit besseren energetischen Kennwerten berücksichtigen.
Unser Leasingportfolio besteht überwiegend aus mobilen Vermögenswerten mit Laufzeiten von unter zehn Jahren und ist breit diversifiziert. Der strategische Ausbau von Green-Economy-Objekten sowie der weltweit steigende Anteil erneuerbarer Energien im Strommix tragen perspektivisch zu einer weiteren Reduktion der emissionsbezogenen Risiken bei. Entsprechend stufen wir das Risiko von locked-in-Treihausgasemissionen auf unser Unternehmen aufgrund unseres Geschäftsmodells als gering ein.
Der Klimaaktionsplan ist integraler Bestandteil unserer Klima-Governance und fest in der Nachhaltigkeitsstrategie verankert. Diese ist eng mit der Geschäftsstrategie verzahnt. Das ESG-Team koordiniert gemeinsam mit den Fachbereichen die operative Umsetzung des Klimaaktionsplans und berichtet regelmäßig an den Vorstand sowie das Sustainability Committee.
Der Vorstand entscheidet über konzernweite Klimaschutzkonzepte und hat den Klimaaktionsplan genehmigt. Investitions- und Betriebskosten für Emissionsreduktionsmaßnahmen werden im Rahmen der Gesamtkostenplanung berücksichtigt und regelmäßig mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt. Aufgrund unseres Geschäftsmodells haben wir derzeit keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen aus der Umsetzung unserer Reduktionsziele identifiziert.
Unter Scope 3 erfassen wir alle indirekten Treibhausgasemissionen entlang unserer vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, die außerhalb unserer direkten operativen Kontrolle entstehen. Für unser Geschäftsmodell stellen Scope-3-Emissionen den wesentlichen Anteil unseres Corporate Carbon Footprints dar.
Der größte Teil dieser Emissionen entfällt bei grenke auf die verleasten Objekte. Darüber hinaus berücksichtigen wir weitere Emissionskategorien, die wir als wesentlich und beeinflussbar identifiziert haben.
Dazu zählen:
Diese Kategorien liegen im Einflussbereich unseres Unternehmens und werden systematisch bilanziert.
Die Ermittlung der Emissionen aus Herstellung und Nutzung unserer verleasten Objekte stellte aufgrund der hohen Portfolio-Diversität, der Vielzahl an Objektarten, Märkten und Kunden lange Zeit eine methodische Herausforderung dar. Bestehende Marktlösungen boten keine ausreichende Datentiefe oder Vergleichbarkeit.
Im Jahr 2025 haben wir eine eigene Methodik entwickelt, um die Emissionen unserer verleasten Objekte erstmals belastbar in unseren Corporate Carbon Footprint einzubeziehen. Der Methodikentwicklung gingen eine Konsultation mit dem Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen sowie ein Marktbenchmarking voraus, bei dem gängige Erfassungsansätze und verfügbare Datenpools analysiert wurden.
Die größten Emissionen eines Leasingobjekts entstehen typischerweise während der Herstellungsphase sowie in der Nutzungsphase.
Entsprechend bilanzieren wir:
Beide Kategorien wurden als wesentlich für unser Geschäftsmodell identifiziert. Die Berechnung basiert auf dem Objektportfolio und berücksichtigt sowohl unterjährige Zu- als auch Abgänge. Aufgrund der Vielzahl einzelner Leasingobjekte wurden Objektgruppen gebildet, orientiert am im Bericht dargestellten Leasingportfolio.
Die Emissionsfaktoren für die Herstellungsphase stammen aus dem Input-Output-Modell der Exiobase-Datenbank. Sie sind sektor- und länderspezifisch und geben die Emissionen pro Euro produzierter Güter an. Die Emissionen werden einmalig im Jahr der Anschaffung bzw. des Beginns des Leasingvertrags in Scope-3-Kategorie 2 berichtet.
Für die Nutzungsemissionen werden Emissionsfaktoren aus dem Exiobase-Modell sowie aus Kapitalstockdaten der Eurostat abgeleitet. Dabei werden die direkten Emissionen je Wirtschaftssektor und Land den Maschinen und Geräten des jeweiligen Kapitalstocks zugeordnet. Auf dieser Basis werden sektor-, länder- und objekttypspezifische Nutzungsemissionen pro Euro Kapitalstock berechnet und mittels einer vollständigen Top-down-Methode auf alle aktiven Leasingverträge des Berichtsjahres angewendet.
Durch die neue Methodik konnten im Jahr 2025 erstmals belastbare Schätzungen zu den Emissionen unserer verleasten Objekte ermittelt und vollständig in unseren Corporate Carbon Footprint integriert werden. Auf die Herstellungsprozesse der Leasingobjekte selbst haben wir keinen direkten Einfluss, da diese von den jeweiligen Herstellern verantwortet werden und wir ausschließlich als Vermittler agieren. Die seit 2022 kontinuierlich weiterentwickelte Scope-3-Erhebung deckt mittlerweile alle Standorte und genutzten Flächen ab.
Die Scope-3-Emissionen beliefen sich für das Geschäftsjahr 2025 auf 2.610.756 t CO2. Aufgrund der erstmaligen Erfassung der Scope-3-Emissionen inklusive Leasingprotfolio stehen zum aktuellen Zeitpunkt keine Vergleichswerte für das Vorjahr zur Verfügung. Unsere Scope-3-Emissionen ohne das Leasingportfolio beliefen sich im Jahr 2025 auf 3.490 t CO2 (2024: 4.183 t CO2)
Nachhaltigkeitsaspekte sind integraler Bestandteil unserer Kapitalmarktstrategie. Mit gezielten ESG-Finanzinstrumenten wie grünen und sozialen Anleihen unterstützen wir gezielt Projekte mit messbarem positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft.
Unser Green Bond Framework und unser Sustainable Bond Framework beruhen auf den ICMA-Green, Social und Sustainability-Bond-Principles sowie den UN-Sustainable-Development-Goals (SDGs). Beide Rahmenwerke wurden von der unabhängigen ESG-Ratingagentur Sustainalytics geprüft und bestätigt.
Im September 2023 emittierte grenke seine erste Green Benchmark-Anleihe über 500 Mio. EUR, deren Erlöse gezielt in Projekte mit messbarer positiver Wirkung auf Klima und Umwelt fließen. Zum Stichtag 29.09.2025 sind 100 % der Mittel in kategorisierte ‚Green Economy Objects‘ investiert – von sauberer Mobilität bis Energie- und Ressourceneffizienz. Die Bindung an klar definierte Use-of-Proceeds-Kriterien gewährleistet eine transparente Allokation der Mittel gemäß internationaler Standards.
Unsere Green Bond-Projekte tragen aktiv zur Erreichung mehrerer Sustainable Development Goals bei. Schwerpunkte sind u. a. nachhaltige Mobilität, erneuerbare Energie, Wasser- und Abfallmanagement sowie Energieeffizienz. Basierend auf dem allokierten Volumen entfallen 70,1 Prozent auf Objekte der Kategorie sauberer Transport, was den Beitrag zur Dekarbonisierung und zur Unterstützung nachhaltiger KMU-Investitionen verdeutlicht.
Unsere ESG-Finanzierungsprozesse unterliegen klaren Governance-Strukturen und werden regelmäßig geprüft – sowohl intern durch unsere Audit-Abteilung als auch durch externe Analysten. Diese Prüfmechanismen sichern die korrekte Projektselektion und Mittelverwendung und schaffen damit ein hohes Maß an Transparenz und Glaubwürdigkeit für Investoren und andere Stakeholder.
Am 27.09.2024 haben wir unseren ersten Social Bond mit einem Volumen von 500 Mio. Euro platziert. Zum Stichtag 27.09.2025 sind 100% der Mittel in die Finanzierung von Leasingverträgen für KMUs in Ländern mit überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit investiert. Dieser Social Bond basiert auf unserem Sustainable Bond Framework, welcher ökologische und soziale Wirkung in einem ganzheitlichen Finanzierungsansatz kombiniert. Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 wurden insgesamt 1 Mrd. EUR aus unserem Green und Social Bond vollständig allokiert.
Unser Sustainable Bond Framemwork orientiert sich an den ICMA Green Bond Principles, den Social Bond Principles sowie den Sustainability Bond Guidelines und wurde unabhängig von Sustainalytics geprüft und impact-orientiert bewertet. Wir setzen damit Maßstäbe für nachhaltige Refinanzierung, die nicht nur ökologische Transformation fördert, sondern auch soziale Entwicklung unterstützt.
Die Mittelverwendung und -zuordnung unterliegen einem festen Governance-Prozess: Unsere Sustainable Bond Committee steuert die laufende Überprüfung der Projekte, und die Mittelallokation wird systematisch dokumentiert und überwacht. Dieser strukturierte Ansatz stellt sicher, dass Sustainable Bonds nicht nur instrumentell, sondern auch wirkungsorientiert eingesetzt werden.
Entdecken Sie unsere Berichterstattung zur nachhaltigen Refinanzierung – mit klar definierten Kriterien, verifizierter Mittelverwendung und messbarem Mehrwert für Umwelt und Gesellschaft. Laden Sie unseren Sustainable Bond Report und das zugehörige Framework herunter, um mehr über unsere nachhaltigen Finanzinstrumente zu erfahren.
Durch die gezielte Finanzierung von Green-Economy-Objekten leisten wir einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Geschäftstätigkeit unserer Kunden und unterstützen zugleich den strukturellen Wandel der Wirtschaft hin zu mehr Klimaschutz und Ressourceneffizienz.
Unter Green-Economy-Objekten verstehen wir Investitionsgüter, die zur Erzeugung, Speicherung oder effizienten Nutzung erneuerbarer Energien, zu nachhaltiger Mobilität oder zu einem verantwortungsvollen Ressourcenmanagement beitragen.
Dazu zählen unter anderem:
Den Marktangang für Green-Economy-Objekte entwickelt grenke kontinuierlich weiter. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der Ansprache und Gewinnung neuer Fachhandelspartner und Kunden, um das Angebot an nachhaltigen Finanzierungslösungen systematisch auszubauen.
Im Jahr 2026 werden wir unseren Vertrieb gezielt durch Marktanalysen zur aktuellen Entwicklung von Green-Economy-Objekten sowie durch vertiefende Fachinformationen unterstützen. Ergänzend ist die Einführung eines neuen internen Newsletter-Formats für den deutschen Vertrieb geplant, um Wissen, Markttrends und Vertriebsimpulse regelmäßig bereitzustellen.
Über den Umweltbereich hinaus leisten wir auch einen Beitrag zu sozialen Aspekten von ESG. So ermöglichen wir beispielsweise Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen die Finanzierung medizintechnischer Geräte und unterstützen damit die Gesundheitsversorgung und medizinische Infrastruktur.
Der Anteil von Green-Economy-Objekten an unserem Gesamtportfolio ist im Jahr 2025 weiter gestiegen. Er lag bei 8,1 Prozent und damit über dem Vorjahreswert von 7,8 Prozent. In Deutschland ist der Anteil mit 17,1 Prozent deutlich höher aufgrund des starken Geschäfts mit eBikes.
Ein zentrales Instrument zur Umsetzung unserer Leitlinien ist der grenke Sustainability Index (GSI). Er macht Nachhaltigkeit im Leasinggeschäft transparent, messbar und im Alltag nutzbar. Mit dem GSI bewerten wir jeden Leasingvertrag bereits ab der Anfrage entlang der Dimensionen Kunde, Branche, Vertrag und Objekt und fasst ökologische, soziale und Governance-Kriterien in einem verständlichen Score zusammen.
Der GSI richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen. Bereits am Point of Sale stellt er relevante Informationen und Bewertungskriterien bereit und unterstützt KMU dabei, bewusst nachhaltigere Leasingoptionen zu wählen.
Gleichzeitig stärkt der GSI das Bewusstsein für nachhaltige Geschäftspraktiken und motiviert Unternehmen, ihre Leasingentscheidungen schrittweise umwelt- und verantwortungsbewusster auszurichten – ohne zusätzliche Komplexität im Tagesgeschäft.
Der GSI richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen. Bereits am Point of Sale stellt er relevante Informationen und Bewertungskriterien bereit und unterstützt KMU dabei, bewusst nachhaltigere Leasingoptionen zu wählen.
Gleichzeitig stärkt der GSI das Bewusstsein für nachhaltige Geschäftspraktiken und motiviert Unternehmen, ihre Leasingentscheidungen schrittweise umwelt- und verantwortungsbewusster auszurichten – ohne zusätzliche Komplexität im Tagesgeschäft.
Nachhaltigkeit wird durch den GSI vergleichbar und nachvollziehbar. Er liefert konkrete Hinweise auf nachhaltigere Alternativen, etwa durch:
digitale Vertragsprozesse,
elektronische Rechnungen,
bestimmte Objekt- oder Produktkategorien.
Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Unternehmensstrategie von grenke. Nachhaltige Geschäftsmodelle tragen zur Stabilität, Resilienz und zum langfristigen Wachstum des Unternehmens bei.
Mit dem gezielten Einsatz des GSI stärkt grenke seine Marktposition als Finanzierungspartner für den Mittelstand und unterstreicht den Anspruch, ein führender Anbieter nachhaltiger Finanzierungslösungen zu sein. Gemeinsam mit Kund:innen und Partnern gestalten wir so den Weg in eine nachhaltige Zukunft – wirtschaftlich erfolgreich und verantwortungsvoll zugleich.
Die Prinzipien der nachhaltigen Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft sind fest im Kern unseres Leasinggeschäfts verankert. Wir finanzieren langlebige Neuware, die nach Ende der Leasinglaufzeit weiterverwendet, weiterverkauft oder wiederverwertet wird. Dadurch verlängert sich die tatsächliche Nutzungsdauer der Leasingobjekte deutlich über den ursprünglichen Vertragszeitraum hinaus.
Unsere aktuelle Wesentlichkeitsanalyse bestätigt, dass kreislauffähige Lösungen zunehmend an Bedeutung gewinnen und zugleich ein relevantes Marktpotenzial für grenke darstellen. Durch gezielte Prozesse entlang des gesamten Lebenszyklus von Leasingobjekten leisten wir einen Beitrag zur Ressourcenschonung, zur Reduzierung von Abfällen und zur Stärkung nachhaltiger Geschäftsmodelle.
Regenerative Konzepte der Kreislaufwirtschaft begleiten unser Geschäftsmodell von Beginn an. Bereits bei der Auswahl der Leasingobjekte achten wir darauf, dass diese aktuellen Markt- und Technologiestandards entsprechen, um eine möglichst lange Nutzungsdauer zu gewährleisten.
Nach Vertragsende führen wir geeignete Leasingobjekte gezielt in einen zweiten Produktlebenszyklus über – beispielsweise durch Weiterverkauf oder Wiederaufbereitung. Dies verstehen wir als konsequente Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells, um Ressourcen langfristig zu schonen und zusätzliche Wertschöpfung zu generieren.
Ein zentraler Hebel ist dabei der Einsatz eigener Asset Broker in Deutschland, Frankreich und Italien. Sie ermöglichen es, Leasingrückläufer systematisch aufzubereiten und erneut dem Markt zuzuführen, anstatt sie frühzeitig zu entsorgen. So werden weniger als 1% aller Leasingrückläufer fachgerecht entsorgt.
Die Verlängerung der Produktlebensdauer durch Wiederverwendung stellt einen wesentlichen positiven Umwelteffekt dar. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass unzureichende Rücknahme-, Recycling- oder Entsorgungsprozesse am Ende des Lebenszyklus zu Umweltbelastungen führen können.
Insbesondere das Risiko von Elektroschrott identifizieren wir als potenziell negative Auswirkung. Dem begegnen wir mit fachgerechten Recycling- und Entsorgungsprozessen, die in unseren Kernmärkten strikt nach lokalen gesetzlichen Vorgaben umgesetzt werden.
Unsere Ansätze zur Förderung der Kreislaufwirtschaft sind Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie und in verbindlichen Regelwerken verankert.
Dazu zählen insbesondere:
In der Leitlinie für verantwortungsvolle Finanzprodukte beschreiben wir transparent unseren Managementansatz für Leasingrückläufer und stellen eine klare Kommunikation gegenüber unseren KMU-Kunden sicher – auch über den eigentlichen Leasingzeitraum hinaus.
Die Umweltrichtlinie definiert unter anderem den Anspruch, brauchbare Materialien wie Kartons, Folien und Paletten wiederzuverwenden. Nicht weiter nutzbare Materialien werden gesammelt und fachgerecht recycelt.
Der überwiegende Teil der Leasingobjekte wird nach Vertragsende an Fachhandelspartner weiterverkauft. Für verbleibende Objekte betreiben wir in unseren Kernmärkten eigene Wiederverwertungsplattformen, über die Leasingrückläufer nach technischer Prüfung an Drittkunden veräußert werden.
Unser Ansatz deckt insbesondere vier zentrale Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ab:
Seit 2024 treiben wir den Ausbau dieses Bereichs gezielt voran, unter anderem durch die Einführung einer zentralen Verantwortlichkeit für Circular Economy sowie durch die Weiterentwicklung unserer Asset-Broker-Strukturen. Zusätzlich sammeln wir über unsere Beteiligung an Miete24 wertvolle Erfahrungen im Direktvertrieb von Leasingrückläufern an Endkunden.
Grenke betreibt in seinen größten Märkten Deutschland, Frankreich und Italien eigene Asset Broker. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir unseren Remarketing-Ansatz weiter professionalisiert und stärker in die Kundenansprache integriert. Der Online-Shop unseres deutschen Asset Brokers wurde grundlegend überarbeitet, um Leasingrückläufern effizienter ein zweites Leben zu ermöglichen.
Darüber hinaus bieten unsere Asset Broker zusätzliche Services an, darunter:
Ergänzend optimieren wir unsere Logistikprozesse. In Deutschland nutzen wir klimafreundliche Versandlösungen wie DHL GoGreen und setzen auf wiederverwendbare Paletten, insbesondere Europaletten. Dadurch reduzieren wir Emissionen, vermeiden Abfälle und verlängern die Nutzungsdauer bestehender Ressourcen.
Nachhaltige Unternehmensführung ist ein zentraler Baustein der ESG-Strategie von grenke und eng mit unserer unternehmerischen Verantwortung verknüpft. Sie gewährleistet, dass ökologische, soziale und Governance-Aspekte systematisch in alle Geschäftsprozesse integriert werden und Entscheidungen langfristig verantwortungsvoll getroffen werden.
Im Mittelpunkt steht eine transparente, ethisch fundierte und vertrauensvolle Unternehmenskultur, die auf klar definierten Werten und höchsten Standards basiert. Dazu gehört ein funktionierendes Compliance-Management-System, das Themen wie Informationssicherheit, Geldwäscheprävention, Antidiskriminierung und Menschenrechte abdeckt und im Unternehmenskodex (Code of Conduct) verankert ist.
Die nachhaltige Unternehmensführung bei grenke wird durch ein ESG-Governance-Modell getragen: Das operative Management der Nachhaltigkeitsstrategie obliegt dem ESG-Bereich, der konzernweit die strategische Weiterentwicklung, Koordination und Implementierung relevanter ESG-Aktivitäten steuert. Ein Nachhaltigkeitskomitee mit Vertreter:innen aus zentralen Unternehmensbereichen sorgt für den fachlichen Austausch, die Integration von Nachhaltigkeit in wesentliche Prozesse sowie für die Abstimmung mit Risiken und Chancen entlang der Wertschöpfungskette.
Wesentliche Steuerungsinstrumente, Richtlinien und Fortschritte werden regelmäßig in der nichtfinanziellen Berichterstattung sowie im Geschäftsbericht veröffentlicht. Ergänzend stehen detaillierte ESG-Dokumente wie Nachhaltigkeitsstrategie, Klimaaktionsplan, Verhaltenskodex und weitere Richtlinien im Downloadbereich zur Verfügung.
Im Geschäftsjahr 2025 hat grenke die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung konsequent vorangetrieben und sich inhaltlich an den Vorgaben der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sowie den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) orientiert. Obwohl die CSRD zum Berichtszeitpunkt noch nicht verpflichtend in deutsches Recht umgesetzt war, hat grenke die nichtfinanzielle Berichterstattung freiwillig nach ESRS und im Einklang mit den Vorgaben des HGB erstellt. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch auf eine transparente, zukunftsgerichtete und europäisch ausgerichtete ESG-Berichterstattung. Ebenfalls wurde in diesem Jahr zum ersten Mal nach TCFD berichtet.
Zur weiteren Stärkung von Transparenz und Glaubwürdigkeit wurde die nichtfinanzielle Berichterstattung auch 2025 freiwillig extern geprüft. Die Hauptversammlung bestellte hierfür die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Prüfer zur Erlangung einer begrenzten Prüfungssicherheit.
In der Nichtfinanziellen Berichterstattung informiert grenke transparent über den Entwicklungsstand der Nachhaltigkeitsstrategie sowie über zugehörige Managementansätze, Governance-Strukturen, zentrale Maßnahmen und erzielte Fortschritte.
Nachhaltigkeitsbezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen werden über kurz-, mittel- und langfristige Zeithorizonte hinweg betrachtet. Grundlage der Berichterstattung sind die Prinzipien der European Sustainability Reporting Standards (ESRS).
Die aktualisierte doppelte Wesentlichkeitsanalyse bildet die Basis für die Auswahl der wesentlichen ESG-Themen. Für das Berichtsjahr standen dabei insbesondere fünf Themen im Fokus: Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Arbeitskräfte des Unternehmens, Verbraucher und Endnutzer sowie Unternehmensführung. Diese Schwerpunkte spiegeln die wesentlichen Nachhaltigkeitsauswirkungen von grenke entlang der Wertschöpfungskette wider.
Die zugrunde liegenden Daten beziehen sich auf den Konzern und basieren – soweit möglich – auf Primärdaten. Bei der Ermittlung von Treibhausgasemissionen und Verbräuchen wurden bestehende Datenlücken methodisch fundiert geschlossen, um eine konsistente und nachvollziehbare Darstellung zu gewährleisten.
Bei grenke sind Compliance-Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen wesentliche Bausteine unserer Unternehmens- und Governance-Kultur. Sie sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden die verbindlichen Regeln, Werte und ethischen Standards kennen und in ihrem Arbeitsalltag umsetzen.
Unsere Compliance-Abteilung entwickelt und begleitet konzernweit Schulungs- und Informationsangebote zu relevanten Themenbereichen, darunter unter anderem:
Zur Prävention von Korruption, Bestechung und anderen Compliance-Verstößen werden konzernweit verpflichtende Schulungen durchgeführt. Die Schulungsaktivitäten adressieren sowohl risikobehaftete Positionen als auch Führungskräfte und weitere Beschäftigtengruppen.
Insgesamt waren 2.427 Personen als schulungsrelevant definiert. Die Schulungsabdeckung lag bei 94 % für risikobehaftete Positionen, 91 % für Führungskräfte sowie 89 % für sonstige Beschäftigte.
Die Schulungen erfolgen überwiegend online, gruppenweit und mehrsprachig. Zentrale Formate sind die Geldwäsche-Pflichtschulung sowie die Compliance-Pflichtschulung
Die Geldwäsche-Pflichtschulung behandelt unter anderem Bestechung, Korruption, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Betrug sowie Maßnahmen zur Prävention und zum Risikomanagement. Die Compliance-Pflichtschulung adressiert Themen wie Interessenkonflikte, Geschenke und Einladungen, Ethik und Compliance, Whistleblowing, den Umgang mit vertraulichen Informationen sowie persönliche und finanzielle Interessen.
Die Pflichtschulungen werden jährlich durchgeführt, wobei die Compliance-Pflichtschulung im Wechsel mit einem Refresher vorgesehen ist. Durch diese strukturierte Schulungslandschaft stellen wir sicher, dass Compliance-Risiken systematisch adressiert und regelkonformes Verhalten nachhaltig im Arbeitsalltag verankert werden.
Der langfristige Erfolg von grenke ist untrennbar mit dem Wohlbefinden, der Zufriedenheit und der Entwicklung der Mitarbeitenden verbunden. Als Arbeitgeber übernehmen wir Verantwortung für ein attraktives, inklusives und zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld und gestalten dieses aktiv weiter.
Grundlage dafür ist unser umfassendes Angebot an Leistungen für Mitarbeitende – das sogenannte „House of Benefits“. Es umfasst ein transparentes und leistungsgerechtes Gehaltsmodell sowie zusätzliche Angebote in den Bereichen Flexibilität, Familie, Gesundheit und persönliche Weiterentwicklung. Die Angebote berücksichtigen unterschiedliche Lebensphasen und schaffen Orientierung, Sicherheit und individuelle Unterstützung. Die Maßnahmen beziehen sich auf unseren eigenen Geschäftsbetrieb und sind kurz-, mittel- und langfristig ausgerichtet.
Die Fachbereiche HR und Work Environment tragen gemeinsam die Verantwortung für die Gestaltung eines sicheren, gesunden und förderlichen Arbeitsumfelds. Während Work Environment für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zuständig ist, steuert Maßnahmen zur Förderung der mentalen und physischen Gesundheit der Mitarbeitenden. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird regelmäßig überprüft – unter anderem im Rahmen jährlichen Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage sowie bei der Aktualisierung der Impact-, Risiko- und Chancenbewertung im Zuge der doppelten Wesentlichkeitsanalyse.
Zur Identifikation und Bewertung negativer Auswirkungen – etwa Arbeitsunfälle, Krankheitsausfälle oder Beschwerden – werden relevante Daten systematisch erhoben und analysiert. Ziel ist es, Ursachen und Muster zu erkennen und daraus konkrete Maßnahmen zur Risikominderung oder -beseitigung abzuleiten. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Risiken frühzeitig adressiert und die Arbeitsbedingungen kontinuierlich verbessert werden.
Die mentale Gesundheit unserer Mitarbeitenden ist ein wichtiger Bestandteil unseres ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses. Mit gezielten Angeboten fördern wir einen bewussten und ausgewogenen Umgang mit Informationen, Emotionen und Stressfaktoren im Arbeitsalltag. Dazu zählen unter anderem Mental-Health-Awareness-Trainings sowie Informationsveranstaltungen zu Themen wie Resilienz und Burnout.
grenke bietet seinen Mitarbeitenden mit 16 Mental Health Aidern qualifizierte Anlaufstellen für Fragen rund um die mentale Gesundheit.
Ergänzt wird unser Gesundheitsangebot durch einen Gesundheitstag am Headquarter, Online-Seminare sowie zusätzliche Leistungen wie Angebote zur Berufsunfähigkeitsversicherung. So schaffen wir ein unterstützendes Umfeld, das Gesundheit, Prävention und Wohlbefinden nachhaltig stärkt.
Weiterbildung stärkt Innovationskraft, Fachwissen und Arbeitszufriedenheit. Deshalb bieten wir vielfältige Möglichkeiten zur kontinuierlichen Qualifizierung.
Über unser Learning Management System „talent lab“ stehen allen Mitarbeitenden mehr als 80 Trainings aus unterschiedlichen Fachbereichen zur Verfügung, als On-Demand- oder Live-Formate in Deutsch und Englisch. Zudem fördern wir gezielt Nachwuchstalente und entwickeln Ausbildungs- und Studienangebote kontinuierlich weiter.
Flexible Arbeitsmodelle sind ein zentraler Bestandteil unserer modernen Arbeitskultur. Im Jahr 2025 nutzten unsere Mitarbeitenden durchschnittlich drei Homeoffice-Tage pro Woche.Grundsätzlich ist mindestens ein Tag pro Woche remote vorgesehen, je nach Tätigkeit und Abstimmung mit der Führungskraft sind bis zu vier Tage möglich.
Digitale Schulungen unterstützen das Arbeiten auf Distanz. Moderne Standorte fördern Austausch und Kreativität. Ergänzend bieten wir Workation, Sabbatical und ein Gleitzeitmodell mit transparenter Zeiterfassung für eine selbstbestimmte Arbeitsgestaltung.
Wir unterstützen unsere Mitarbeitenden dabei, Beruf und Familie gut zu vereinbaren. In besonderen Lebenssituationen ist eine vorübergehende Arbeitszeitreduzierung bei voller Entlohnung möglich.
Eltern können ihre Arbeitszeit nach der Geburt ihre Arbeitszeit bei vollem Entgeltausgleich ebenfalls übergangsweise reduzieren. Zudem fördern wir Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen finanziell, ermöglichen Freistellungen bei kranken Kindern und halten Mitarbeitende während der Elternzeit über unser Austauschformat „Parents Connect“ mit dem Unternehmen in Verbindung.
Die jährliche Mitarbeiterbefragung bildet eine zentrale Grundlage zur Bewertung unserer Arbeitgeberattraktivität. Im Rahmen der konzernweiten Befragung wird der grenke Engagement Score (GES) ermittelt, der zur Messung der Mitarbeiterzufriedenheit definiert ist.
Der GES misst die Zufriedenheit der Mitarbeitenden in den Dimensionen Engagement, Identifikation und Bindung sowie die Gesamtzufriedenheit mit dem Unternehmen. Die Bewertung erfolgt auf einer Skala von 1 (hohe Zufriedenheit) bis 7 (geringe Zufriedenheit). Ziel ist es, die Zufriedenheit der Belegschaft kontinuierlich auf einem hohen Niveau zu halten.
Im aktuellen Geschäftsjahr erreichten wir einen Wert von 2,2 und sind damit weitgehend auf dem Vorjahresniveau.
Aus der Perspektiven unserer Mitarbeitenden leiten wir Verbesserungsmaßnahmen ab.
Zur Nachverfolgung der Zielerreichung werden die relevanten Kennzahlen einmal jährlich für alle grenke Mitarbeitenden erhoben, mit Vergleichswerten ergänzt und hinsichtlich ihrer Entwicklung systematisch ausgewertet. Neben der quantitativen Befragung dienen jährliche Mitarbeitergespräche als ergänzendes Instrument. Sie bieten Mitarbeitenden die Möglichkeit, Feedback, Bedenken und Anliegen direkt mit ihrer Führungskraft zu besprechen.
Nachhaltige Entwicklung lebt vom Dialog, von Transparenz und von der aktiven Einbindung relevanter Stakeholder. Bei grenke verstehen wir nachhaltige Kommunikation als strategisches Instrument, um unsere ESG-Ambitionen nachvollziehbar zu vermitteln, den internen Austausch zu fördern und Impulse für kontinuierliche Weiterentwicklung zu setzen. Durch klare, konsistente und zielgruppengerechte Kommunikation schaffen wir Orientierung, stärken das Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag und machen Fortschritte wie Herausforderungen transparent. Dabei verbinden wir interne Austauschformate mit digitalen Kommunikationslösungen, um Nachhaltigkeit sowohl innerhalb des Unternehmens als auch nach außen wirksam zu verankern.
Um den Austausch mit den Mitarbeitenden weiter zu stärken und innovative Ansätze auf internationaler Ebene zu fördern, hat grenke im Jahr 2025 das Sustainfluencer-Format ins Leben gerufen.
Ziel dieses neuen Austauschformats ist es, die Nachhaltigkeitsstrategie aktiv voranzutreiben und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Im Rahmen eines globalen internen ESG-Netzwerks bringen sich Mitarbeitende aus unterschiedlichen Ländern und Funktionen ein.
Aktuell umfasst das Sustainfluencer-Netzwerk mehr als 40 Kolleg:innen weltweit, die als Multiplikator:innen für Nachhaltigkeit agieren und neue Impulse in die Organisation tragen.
Im Jahr 2025 fanden drei virtuelle Workshops statt.
Thematische Schwerpunkte waren unter anderem:
Nachhaltigkeit gehört zu unserer Unternehmensstrategie und ist integraler Bestandteil unserer Verantwortung gegenüber Kund:innen, Geschäftspartner:innen und der Gesellschaft. Wir legen großen Wert auf offene, transparente und nachvollziehbare Kommunikation zu unseren Zielen, Maßnahmen und Ergebnissen entlang der ESG-Dimensionen Klima & Umwelt, sozialer Beitrag sowie Verantwortung & Vertrauen. Dadurch schaffen wir eine verlässliche Basis für den Dialog über nachhaltige Entwicklung und unterstützen informierte Entscheidungen.
Für detaillierte Informationen zur Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie, die Ergebnisse, Kennzahlen und weiterführende Berichte empfehlen wir Ihnen einen Blick in unseren Geschäftsbericht. Dort finden Sie unsere Konzernnachhaltigkeitserklärung sowie vertiefende ESG-Ausführungen und Hintergrundinformationen.
Seit 2022 beteiligt sich grenke an ESG-Ratingverfahren der führenden ESG-Ratingagenturen MSCI, ISS ESG, S&P und Sustainalytics, sowie der Initative CDP. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich von 2024 auf 2025 eine insgesamt verbesserte ESG-Leistung.
Während einige Ratings stabil geblieben sind, konnten insbesondere deutliche Fortschritte bei einzelnen Bewertungsanbietern erzielt werden. Die Aufwärtsbewegung in verschiedenen ESG-Ratings ist Ausdruck unseres kontinuierlichen Engagements sowie der fortschreitenden Optimierung unserer Prozesse im Umgang mit Kunden und Fachhandelspartnern.
Auch im kommenden Geschäftsjahr verfolgen wir das Ziel, unsere ESG-Ratings weiter zu verbessern.
Beim MSCI ESG-Rating konnte das AA-Rating gehalten werden. Damit zählt grenke im Branchenvergleich weiterhin zu den überdurchschnittlich bewerteten Unternehmen.
Im ESG-Risikorating von Sustainalytics verbesserte sich der Wert leicht von 19,95 auf 19,88 und liegt damit im niedrigen ESG-Risikobereich.
Das ISS ESG Rating blieb mit C- unverändert und stehen damit kurz vor der Schwelle zum Prime Standard.
Der S&P Global ESG Score stieg deutlich von 32 auf 39 Punkte und positioniert grenke im Benchmarkvergleich im oberen Viertel.
Zur transparenten Berichterstattung über CO₂-Emissionen sowie klimainduzierte Chancen und Risiken reichten wir für das Geschäftsjahr 2025 erneut den Fragebogen des Carbon Disclosure Project ein. Das Ergebnis verbesserte sich deutlich auf einen Score von B (Vorjahr: D).
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