Konzernergebnis
74 - 86 Mio. EUR
Leasingneugeschäft
Unterer Bereich der Prognosespanne
3,4 - 3,6 Mrd. EUR
Dieser Guidance zugrundeliegende Parameter:
DB2-Marge
~ 16,0 %
Schadenquote
< 2,0 %
Cost-Income-Ratio
< 55 %
Eigenkapitalquote
~ 15 %
Der Return on Equity (RoE) berechnet sich als Quotient aus dem Konzernergebnis und dem durchschnittlich eingesetzten Eigenkapital im definierten Zeitraum. Der RoE misst somit, welche Rendite das investierte Eigenkapital erwirtschaftet.
Bis 2030 strebt der Vorstand einen RoE nach Steuern von 10 Prozent an.
Der Vorstand hat im Januar 2024 bekannt gegeben, sich künftig auf das Leasinggeschäft zu fokussieren, und beschlossen, den Verkauf aller Factoringgesellschaften zu initiieren. Aus diesem Grund wird das Factoringneugeschäft nicht mehr im interaktiven Kennzahlen-Tool berücksichtigt.
Das Leasingneugeschäft wird gemessen am Nettoanschaffungswert in Euro aller neu abgeschlossenen Leasingverträge innerhalb einer Periode. Es zeigt die Entwicklung des Leasingportfolios über einen definierten Zeitraum (Quartal/ Jahr). Das Leasingneugeschäft ist die Quelle künftiger Erträge.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand eine Wachstumsrate im Leasingneugeschäft von etwa 10 Prozent. Auf Basis des Geschäftsjahres 2025 bedeutet dies ein Leasingneugeschäft zwischen 3,4 und 3,6 Mrd. EUR. In Anbetracht der aktuell herausfordernden Marktlage ist gegenwärtig davon auszugehen, dass der Prognosekorridor voraussichtlich im unteren Bereich erreicht wird.
Quotient aus den diskontierten, operativen Erträgen aller neu abgeschlossenen Leasingverträge über die Totalperiode (gesamte Laufzeit) und dem Nettoanschaffungswert aller neuen Leasingverträge innerhalb einer Periode. Dies ist ein Indikator der prognostizierten Profitabilität des neu abgeschlossenen Leasingportfolios.
Für das Geschäftsjahr 2026 wird eine DB2-Marge von rund 16,0 Prozent angestrebt. Zur Erreichung sind insbesondere die Refinanzierungskosten, unsere Konditionierung der neu abgeschlossenen Leasingverträge sowie die durchschnittliche Ticketgröße ausschlaggebend. Im Geschäftsjahr 2026 wird erwartet, dass der Durchschnittswert pro Leasingvertrag unverändert in der Region von ca. 10.000 EUR liegt. Der Fokus auf kleine Tickets bleibt wesentlicher Teil unserer Strategie.
Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2026 eine positive Ertragsentwicklung bestehend aus der Summe des Zinsergebnisses, des Ergebnisses aus dem Servicegeschäft, des Ergebnisses aus dem Neugeschäft sowie aus der Verwertung.
Das starke Leasingneugeschäft der vergangenen Geschäftsjahre bildet dabei eine solide Grundlage für das Ertragswachstum im Jahr 2026.
Die Guidance für das Geschäftsjahr 2026 sieht ein Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von 74 bis 86 Mio. EUR vor. Die anhaltend hohe Volatilität der aktuellen makroökonomischen und geopolitischen Rahmenbedingungen hat jedoch potenziell einen signifikanten Einfluss insbesondere auf die Entwicklung der Insolvenzen und daraus potenziell entstehende Schwankungsbreiten in der Schadenquote. Der vorliegenden Gewinnprognosespanne für das Geschäftsjahr 2026 liegt demnach eine Schadenquote unter 2,0 Prozent auf das Gesamtjahr bezogen zugrunde.
Quotient aus den Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge einer Periode und dem Vermietvolumen zum Periodenstichtag. Sie gibt die Performance des Leasingportfolios im Berichtszeitraum wieder.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand eine Schadenquote unter 2,0 Prozent.
Verhältnis aus der Summe der operativen Aufwandspositionen (Personalaufwand, Abschreibungen, Vertriebs- und Verwaltungsaufwand) sowie der Summe der Ertragspositionen (operative Erträge vor Schadensabwicklung und Risikovorsorge). Die CIR gilt als Indikator der Kosteneffizienz.
Die CIR soll bei dieser Ergebniserwartung bei weniger als 55 Prozent liegen. Mittelfristig streben wir durch Effizienzgewinne unter anderem aufgrund des zunehmenden Digitalisierungsgrads ein CIR-Niveau von unter 55 Prozent an.
Für das Geschäftsjahr 2026 bleibt der Vorstand bei der Fortsetzung der langfristigen Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 25 Prozent.
Infolge der geplanten Neugeschäftsentwicklung sollen auch die gesamten Leasingforderungen als Basis für die Zinserträge im Geschäftsjahr 2026 ansteigen. Entsprechend wird sich die Bilanzsumme erhöhen. Auf Grundlage der erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses plant grenke mit einer bilanziellen Eigenkapitalquote von ca. 15 Prozent (31. Dezember 2025: 15,6 Prozent), was sowohl regulatorische als auch Ratinganforderungen erfüllt. Dieser Wert stellt eine Orientierungsgröße und keine harte Grenze für den Konzern in seiner Kapitalsteuerung dar.