Zum 12. März 2026
Konzernergebnis
74 - 86 Mio. EUR
Leasingneugeschäft
3,4 - 3,6 Mrd. EUR
Dieser Guidance zugrundeliegende Parameter:
DB2-Marge
≥ 16,5 %
Schadenquote
1,6 - 1,7 %
Cost-Income-Ratio
~ 55 %
Eigenkapitalquote
~ 15 %
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand eine Wachstumsrate im Leasingneugeschäft von etwa 10 Prozent. Auf Basis des Geschäftsjahres 2025 bedeutet dies ein Leasingneugeschäft zwischen 3,4 und 3,6 Mrd. EUR.
Für das Geschäftsjahr 2026 wird eine DB2-Marge von mehr als 16,5 Prozent angestrebt. Zur Erreichung sind insbesondere die Refinanzierungskosten, unsere Konditionierung der neu abgeschlossenen Leasingverträge sowie die durchschnittliche Ticketgröße ausschlaggebend. Im Geschäftsjahr 2026 wird erwartet, dass der Durchschnittswert pro Leasingvertrag unverändert in der Region von ca. 10.000 EUR liegt. Der Fokus auf kleine Tickets bleibt wesentlicher Teil unserer Strategie.
Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2026 eine positive Ertragsentwicklung bestehend aus der Summe des Zinsergebnisses, des Ergebnisses aus dem Servicegeschäft, des Ergebnisses aus dem Neugeschäft sowie aus der Verwertung.
Das starke Leasingneugeschäft der vergangenen Geschäftsjahre bildet dabei eine solide Grundlage für das Ertragswachstum im Jahr 2026.
Die Guidance für das Geschäftsjahr 2026 sieht ein Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von 74 bis 86 Mio. EUR vor. Die anhaltend hohe Volatilität der aktuellen makroökonomischen und geopolitischen Rahmenbedingungen hat jedoch potenziell einen signifikanten Einfluss insbesondere auf die Entwicklung der Insolvenzen und daraus potenziell entstehende Schwankungsbreiten in der Schadenquote. Der vorliegenden Gewinnprognosespanne für das Geschäftsjahr 2026 liegt demnach eine Schadenquote zwischen 1,6 und 1,7 Prozent auf das Gesamtjahr bezogen zugrunde. Damit liegt die Schadenquote leicht oberhalb des langfristigen durchschnittlichen Niveaus von 1,5 Prozent.
Die Cost-Income-Ratio (CIR) soll bei dieser Ergebniserwartung bei ca. 55 Prozent liegen. Mittelfristig streben wir durch Effizienzgewinne unter anderem aufgrund des zunehmenden Digitalisierungsgrads ein CIR-Niveau von unter 55 Prozent an.
Für das Geschäftsjahr 2026 bleibt der Vorstand bei der Fortsetzung der langfristigen Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 25 Prozent.
Infolge der geplanten Neugeschäftsentwicklung sollen auch die gesamten Leasingforderungen als Basis für die Zinserträge im Geschäftsjahr 2026 ansteigen. Entsprechend wird sich die Bilanzsumme erhöhen. Auf Grundlage der erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses plant grenke mit einer bilanziellen Eigenkapitalquote von ca. 15 Prozent (31. Dezember 2025: 15,6 Prozent), was sowohl regulatorische als auch Ratinganforderungen erfüllt. Dieser Wert stellt eine Orientierungsgröße und keine harte Grenze für den Konzern in seiner Kapitalsteuerung dar.
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