Kennzahlen

Verschaffen Sie sich hier einen Überblick zu unseren Kennzahlen.

Guidance 2023 und Ausblick 2024

Zum 9. November 2023

Kenngröße
2023
2024

Leasingneugeschäft

Untere Hälfte von 2,6 - 2,8 Mrd. EUR

3,0 - 3,2 Mrd. EUR

Konzernergebnis

Obere Hälfte von 80 - 90 Mio. EUR

95 - 115 Mio. EUR

Kenngröße
2023
Mittelfristig

DB2-Marge

~ 17 %

~ 17 %

Schadenquote

< 1,5 %

≤ 1,5 %

Cost-Income-Ratio

Leicht > 55 %

< 55 %

Eigenkapitalquote

> 16 %

≥ 16 %

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Annahmen für unsere Guidance

Für das Geschäftsjahr 2023 geht der Vorstand davon aus, dass sich das Leasingneugeschäft zum Ende des Jahres in der unteren Hälfte der Guidance von 2,6 bis 2,8 Mrd. EUR einpendeln wird. Dies entspricht verglichen mit dem vorherigen Geschäftsjahr einem erwarteten Zuwachs zwischen 13 und 17 Prozent. 

Für das Jahr 2024 strebt der Vorstand mit einem Fokus auf ausgewogene Margen ein Leasingneugeschäft in Höhe von 3,0 bis 3,2 Mrd. EUR. Hiermit würde GRENKE erstmalig in seiner Geschichte die Marke von 3,0 Mrd. EUR Leasingneugeschäft überschreiten.

Auch im laufenden Geschäftsjahr steht die Entwicklung unseres DB2 im Zentrum unserer Neugeschäftssteuerung. Im Geschäftsjahr 2023 streben wir eine leichte Steigerung der DB2-Marge im Vergleich zum Vorjahr an. Mittelfristig ist das Ziel eine DB2-Marge von rund 17 Prozent zu erreichen. Hierfür sind insbesondere die Refinanzierungskosten und unsere Konditionierung der neu abgeschlossenen Leasingverträge ausschlaggebend, aber auch die durchschnittliche Ticketgröße. Im Geschäftsjahr 2023 wird erwartet, dass der Durchschnittswert pro Leasingvertrag unverändert unterhalb der 10.000-EUR-Marke liegt. Der Fokus auf kleine Tickets bleibt wesentlicher Teil unserer Wachstumsstrategie. 2023 wollen wir über alle Regionen hinweg zweistellig wachsen. Gleichzeitig bauen wir unser Objektportfolio weiter aus, gehen jedoch davon aus, dass es im Jahr 2023 keine wesentlichen Verschiebungen in der Verteilung über die Objektkategorien geben wird. Wir wollen auch zukünftig flexibel auf neue Kundenanforderungen reagieren und selbst neue Objektkategorien der Leasingfinanzierung anbieten, wie bereits aktuell im Kontext der grünen Transformation mit Produkten wie eBikes, Wallboxen oder Solaranlagen. Gleichzeitig wird die andauernde digitale Transformation ebenfalls dazu führen, dass wir auch in unseren Kernbereichen der IT und Bürokommunikation wachsen können.

Der Vorstand prognostiziert, dass sich trotz des steigenden Zinsaufwands infolge des erhöhten Zinsumfelds die operativen Erträge des Leasingportfolios - bestehend aus der Summe des Zinsergebnisses nach Schadenabwicklung und Risikovorsorge, des Ergebnisses aus dem Servicegeschäft, sowie des Ergebnisses aus dem Neugeschäft sowie aus der Verwertung - im laufenden Geschäftsjahr 2023 deutlich positiv entwickeln werden. Ursächlich für diese Einschätzung sind neben dem anhaltend starken Momentum im Leasingneugeschäft auch die konsequente Weitergabe gestiegener Zinsen durch konditionelle Maßnahmen sowie das unverändert risikobewusste Pricing. Das unserer Erwartung nach unverändert gute Zahlungsverhalten unserer Kunden und entsprechend stabile Aufwendungen für die Risikovorsorge werden sich ebenfalls positiv auswirken. Einen gegenläufigen Effekt werden die höheren Personalkosten darstellen: Einerseits sind die Gehälter aufgrund der hohen Inflation gestiegen, andererseits werden wir unser Team punktuell weiter verstärken. Um die erfolgreiche internationale Expansionsstrategie fortzusetzen, werden wir in den nächsten drei Jahren zusätzlich insgesamt 45 bis 50 Mio. EUR in die digitale Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette in über 30 Ländern investieren. Insbesondere in den zukünftigen Kernmärkten Australien, Kanada und den USA werden die noch jungen GRENKE Tochtergesellschaften von Beginn an mit modernster Infrastruktur ausgestattet, um das überproportionale Wachstumspotenzial bestmöglich erschließen zu können. Grundlage des Digitalisierungsprogramms – und mit einem Drittel der Investitionen die größte Einzelmaßnahme – ist die Transformation in die Cloud-Technologie. Die übrigen Investitionsmittel verteilen sich auf die darauf aufbauende Automatisierung aller Kernprozesse für das Leasinggeschäft. Bereits 2025 erwarten wir erstmalig eine Nettoersparnis aus unseren Investitionen. Im laufenden Geschäftsjahr wird ein Mehraufwand von schätzungsweise 15 Mio. EUR anfallen.

Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2023 unter Berücksichtigung des Digitalisierungsprogramms ein Konzernergebnis in der oberen Hälfte des Korridors von 80 bis 90 Mio. EUR. Bereits im Geschäftsjahr 2024 soll das Konzernergebnis wieder deutlich wachsen: Einerseits auf Basis des steigenden Geschäftsvolumens mit stabilen DB2-Margen, andererseits durch ein höheres Effizienzniveau mit einer verbesserten Cost-Income-Ratio. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet der Vorstand ein Konzernergebnis von rund 95 bis 115 Mio. EUR.

Langfristig streben wir durch das Digitalisierungsprogramm und eine disziplinierte Kostensteuerung eine Cost-Income-Ratio von unter 50 Prozent an. Mittelfristig soll die CIR unter 55 Prozent liegen. Durch die vorgelagerten Aufwandseffekte aus dem Digitalisierungsprogramm geht der Vorstand im Jahr 2023 von einer CIR leicht über 55 Prozent aus. Die Erwartung für den Gewinnkorridor im Geschäftsjahr 2023 basiert auf der Annahme, dass die Schadenquote weiterhin unter dem Wert von 1,5 Prozent liegen wird. Hierfür sind das solide Leasingvertragsportfolio, die stabilen Zahlungseingänge der jüngsten Quartale sowie die bereits gebildete, angemessene und konservative Risikovorsorge ausschlaggebend.

Der Vorstand strebt für das Geschäftsjahr 2023 zudem eine Fortsetzung der langfristigen Dividendenpolitik und eine angemessene Beteiligung der Aktionärinnen und Aktionäre am Unternehmenserfolg an.

Infolge der Neugeschäftsentwicklung sollen auch die gesamten Leasingforderungen als Basis für die Zinserträge im laufenden Geschäftsjahr im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Entsprechend wird sich die Bilanzsumme erhöhen. Auf Grundlage der erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses rechnet GRENKE – wie in den Vorjahren – mit einer bilanziellen Eigenkapitalquote von mehr als 16 Prozent (2022: 20,8 Prozent).

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