Umweltbewusst handeln

GRENKE trägt zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und dem Erhalt unserer Umwelt bei. GRENKE hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2025 die CO2-Neutralität gemessen an dem Scope-1- und Scope-2-Emissionen zu erreichen. Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit haben wir drei konkrete Handlungsfelder identifiziert.

Klima und Umwelt bei GRENKE

Für unsere Kund:innen gestalten wir attraktive Finanzierungsprodukte, die nachhaltiges Wirtschaften erleichtern und fördern. Dafür setzen wir auf ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft in unserem Leasingportfolio, effiziente digitale Prozesse - intern wie extern - sowie auf die Minimierung unseres ökologischen Fußabdrucks.

ESG-Produkte und -Services

Unser Fokus liegt auf Finanzierungslösungen, die auf kleine und mittelständische Unternehmen und deren Investitionsbedarfe zugeschnitten sind. Für die nachhaltige Ausrichtung unseres Unternehmens sehen wir es als unsere Aufgabe an, insbesondere ESG-Produkte und -Services zu finanzieren und anzubieten.

Objekte der Green Economy

Angesichts der Transformation der Gesamtwirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit sind wir bestrebt, auch unser Objektportfolio nachhaltiger auszurichten. In diese Kategorie fallen bspw. Objekte zur Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energien, zur Unterstützung nachhaltiger Mobilität oder dem Abfall- und Ressourcenmanagement. Konkret sind das unter anderem Solaranlagen und Photovoltaik, eBikes und andere E-Mobilität sowie Wallboxen. Der Fokus auf Produkte der „Green Economy“ wurde im Jahr 2022 gestartet und ermöglicht unseren Kund:innen, selbst nachhaltiger zu wirtschaften.

GRENKE Sustainability Index (GSI)

Wie nachhaltig ist ein Leasingobjekt? Um diese und andere Aspekte unserer Finanzierungen transparent zu machen, entwickeln wir aktuell den GRENKE Sustainability Index (GSI). Dieser Index berücksichtigt die verschiedenen Faktoren, die für den Leasingvertragslebenszyklus relevanten sind. Dazu gehören die Eigenschaften des Leasingobjekts, des Vertrags und unserer Leasingnehmer:innen. Wir entwickeln und validieren den GSI in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), um den Index anschließend als aussagekräftige Bewertungsmetrik einzuführen.

Kreislaufwirtschaft

Am Ende der Laufzeit geht der mit Abstand größte Teil aller Leasingobjekte zurück an die Fachhandelspartner:innen. Nur ein kleiner Teil der Objekte geht zurück an uns. In unseren Hauptmärkten Deutschland, Frankreich und Italien verfügen wir zum Weiterverkauf dieser Objekte über eigene Asset Broker. Diese übernehmen die Leasingobjekte am Ende der Laufzeit, prüfen deren Funktionalität und führen sie, wo möglich, dem Wirtschaftskreislauf wieder zu. Im Jahr 2022 wurden von rund 24.000 durch die Asset Broker zurückgenommenen Objekte über 98% an B2B Kund:innen weiterverkauft.

Ressourcenschonung

GRENKE digitalisiert Prozesse und Abläufe, um unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Dabei ergreifen wir Maßnahmen, die den Einsatz von Ressourcen zu minimieren.

Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel

Wir leisten durch die Reduktion unserer CO2-Emissionen einen Beitrag zum Klimaschutz. Im Jahr 2022 haben wir erstmalig eine umfängliche Bilanzierung unseres Corporate Carbon Footprint abgeschlossen. Bei den Berechnungen zu den Scope-1- und Scope-2-Emissionen ergaben sich Emissionen von insgesamt 5.362 Tonnen CO2-Äquivalent, die ca. 70 Prozent all unserer Standorte und genutzten Flächen abdecken.

Flächennutzung

Zur Erreichung unserer Klimaziele modernisieren wir fortlaufend unsere genutzten Gebäude und rüsten sie nach neuesten energetischen Standards um. Modellcharakter hat das Gebäude der italienischen Tochtergesellschaft „De Castillia 23“ in Mailand, welches mit innovativen Materialien gebaut wurde, Strom durch ein PV-Anlage auf dem Dach produziert und im Inneren moderne Flächennutzungskonzepte bietet. Wir arbeiten außerdem daran, den von uns benötigten Strom zu einem wachsenden Anteil aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. An unserem Standort in Baden-Baden betreiben wir unter anderem eine Photovoltaikanlage mit einer maximalen Leistung von 165 kWp. Durch die Eigennutzung des erzeugten Stroms ergibt sich ein CO2 -Einsparpotenzial von ca. 1,4 Mio. kg über die Laufzeit von 20 Jahren.

Energieausweis

Die von uns  gemieteten Gebäude in Deutschland verfügen alle über einen Energieausweis, der den jeweiligen energetischen Zustand dokumentiert. Gleichzeitig führen wir an den deutschen Standorten regelmäßige Energieaudits durch, die uns einen Überblick über die Energieeffizienz im Unternehmen liefern und als Grundlage für Verbesserungsmaßnahmen dienen. 

Digitalisierung

Unser Geschäftsmodell bringt traditionell ein hohes Aufkommen von Papier und Unterlagen mit sich. Aber auch hier wollen wir den ökologischen Fußabdruck minimieren und haben uns zum Ziel gesetzt, immer mehr Prozesse zu digitalisieren. Der Papierverbrauch wird kontinuierlich reduziert, beispielsweise durch das digitale Kundenportal, die elektronische Signaturlösung aber auch durch digitale Personalakten.

Digitale Personalakte

Mit der digitalen Personalakte können unseren Mitarbeiter:innen, orts- und zeitunabhängig auf Personaldokumente zuzugreifen und wichtige Formalitäten wie Gehaltsabrechnungen oder Urlaubsanträge papierlos abwickeln und verwalten. Zugleich gewährleisten wir so einen rechtssicheren Umgang mit Lösch- und Aufbewahrungsfristen.  

Digitales Kundenportal

Unser digitales Kundenportal macht es möglich, Verträge, Rechnungen und Daten jederzeit online zu verwalten. Das Portal ist in 27 Ländern verfügbar, die Einführung in weiteren Ländern ist geplant. Der Versand von Rechnungen erfolgt weitestgehend papierlos. Bereits in 26 Ländern werden Rechnungen digital versendet (Stand: Q2 2023)

eSignature

Seit 2015 können Dokumente bei GRENKE elektronisch versandt und rechtsgültig signiert werden. Die eSignature vereinfacht den Abschluss von Finanzierungsverträgen, spart Papier sowie Briefversand und kann aktuell in 27 Ländern genutzt werden. Bereits über 40% aller Verträge konzernweit werden digital unterzeichnet. Auch innerhalb des Konzerns wird die elektronische Signatur genutzt, beispielsweise bei der Unterzeichnung von Protokollen oder Verträgen zwischen Konzerngesellschaften. (Stand: Q2 2023)

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