• Vorläufige Zahlen bestätigt: 2,3 Mrd. Euro Leasingneugeschäft, 84,2 Mio. Euro Konzernergebnis nach Steuern, 1,75 Euro Ergebnis je Aktie
  • Franchise-Übernahmen steigen durch zwei Zukäufe in Australien auf acht

 

Baden-Baden, den 16. März 2023: GRENKE, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, hat heute den Geschäftsbericht für das Jahr 2022 veröffentlicht. Wie bereits bei der Be-kanntgabe vorläufiger Zahlen am 2. März 2023 berichtet, erzielte GRENKE im Geschäftsjahr 2022 ein Konzernergebnis von 84,2 Mio. Euro (2021: 95,2 Mio. Euro bzw. 72,2 Mio. Euro ohne Einmalertrag aus dem Verkauf der viafintech). Das Konzernergebnis entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,75 Euro (2021: 1,94 Euro). GRENKE erzielte im Geschäftsjahr 2022 ein Leasingneugeschäft in Höhe von 2,3 Mrd. Euro (2021: 1,7 Mrd. Euro).

Dr. Sebastian Hirsch, Vorstandsvorsitzender der GRENKE AG: „Wir haben das Geschäftsjahr 2022 erfolgreich abgeschlossen. Und das trotz erheblicher Herausforderungen. Wir haben nicht nur unsere Guidance vollumfänglich erreicht, sondern sogar jeweils das obere Ende unserer Prognose getroffen. Mit anderen Worten: Wir haben geliefert!“

 

Leasingportfolio
Im Geschäftsjahr 2022 lagen die erhaltenen Zahlungen aus Leasingverträgen bei 2,3 Mrd. Euro (2021: 2,3 Mrd. Euro). Das Zinsergebnis im Geschäftsjahr 2022 lag bei 344,5 Mio. Euro (2021: 366,8 Mio. Euro).

Durch die stärkere Risikoselektion sowie ein konstant gutes Zahlungsverhalten der Kund:innen betrugen die Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge lediglich 120,4 Mio. Euro (2021: 142,8 Mio. Euro). Die Schadenquote lag im Jahr 2022 bei 1,3 Prozent. Sie war damit besser als erwartet (Guidance: 1,4-1,7 %) und besser als im Vorjahr (2021: 1,6 Prozent). Das Zinsergebnis nach Schadensabwicklung und Risikovorsorge war mit 224,1 Mio. Euro konstant zum Vorjahr (2021: 224,0 Mio. Euro).

 

Zukauf weiterer Franchiseunternehmen
Die GRENKE AG hat im Januar 2023 die Mehrheitsanteile an zwei weiteren Franchisegesellschaften in Australien übernommen. Bereits zuvor waren die Factoring-Franchisegesellschaften in Großbritannien, Irland, Polen und Ungarn sowie die Leasinggesellschaften in den USA und Singapur übernommen worden. Damit steigt die Zahl der erworbenen Franchisegesellschaften auf acht. GRENKE hatte angekündigt, sämtliche Franchisegesellschaften bis Mitte des laufenden Geschäftsjahres zu erwerben.

 

Fristenkongruente Refinanzierung und hohe Eigenkapitalquote
Das Neugeschäftswachstum hat dazu beigetragen, dass die Leasingforderungen zum Jahresende 2022 mit 5,2 Mrd. Euro leicht über dem Wert des Vorjahres lagen (2021: 5,1 Mrd. Euro). Gleichzeitig spiegelt sich die fristenkongruente Refinanzierung in der Bilanz wider. Denn auch im Jahr 2022 entsprachen die Verbindlichkeiten in ihrer Höhe und Fälligkeit weitestgehend den refinanzierten Forderungen. Zum Bi-lanzstichtag am 31.12.2022 standen 3,3 Mrd. Euro langfristigen Leasingforderungen (2021: 3,2 Mrd. Euro) insgesamt 2,5 Mrd. Euro langfristige Finanzschulden (2021: 3,0 Mrd. Euro) gegenüber. Die kurzfristigen Leasingforderungen von 2,0 Mrd. Euro (2021: 2,0 Mrd. Euro) lagen ebenfalls auf einem ähnlichen Niveau wie die kurzfristigen Finanzschulden von 2,2 Mrd. Euro (2021: 2,1 Mrd. Euro).

Insgesamt bestand zum Stichtag 31.12.2022 eine Liquiditätsposition in Höhe von 448,8 Mio. Euro (2021: 853,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote des GRENKE Konzerns lag per 31.12.2022 bei 20,8 Prozent (2021: 19,1 Prozent) und damit deutlich über dem selbst gesteckten Ziel von mindestens 16 Prozent.

 

Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet der Vorstand ein Leasingneugeschäft zwischen 2,6 und 2,8 Mrd. Euro und eine leichte Steigerung der DB2-Marge im Vergleich zum Vorjahr. Mittelfristig lautet der Zielwert für die DB2-Marge rund 17 Prozent. Das Konzernergebnis inklusive Digitalisierungsinvestitionen prognostiziert der Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 in einem Korridor zwischen 80 und 90 Mio. Euro auf Basis der Annahme, dass die Schadenquote weiterhin unter 1,5 Prozent liegt.

Durch den Aufwand aus dem Digitalisierungsprogramm geht der Vorstand im Jahr 2023 von einer Cost-Income-Ratio (CIR) leicht über 55 Prozent aus. GRENKE rechnet für das Geschäftsjahr 2023 – wie in den Vorjahren – mit einer bilanziellen Eigenkapitalquote von mehr als 16 Prozent.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet der Vorstand ein Leasingneugeschäft von 3,4 Mrd. Euro und ein Konzernergebnis von rund 120 Mio. Euro.

 

Bilanzpresse- und Analystenkonferenz
Der Vorstand der GRENKE AG wird heute über den Geschäftsverlauf 2022 berichten. Dazu bietet die Gesellschaft wie gewohnt einen Presse- und einen Investoren-Call an. Die Veranstaltungen finden im Hotel Le Méridien um 10:30 Uhr MEZ (Bilanzpressekonferenz) und 13:00 Uhr MEZ (Analystenkonferenz) in Frankfurt statt. Die Analystenkonferenz wird ebenfalls live auf der Website der GRENKE AG übertragen und kann dort im Anschluss auch als Mitschnitt angesehen werden.

Der Geschäftsbericht des GRENKE Konzerns über das Geschäftsjahr 2022 ist im Internet unter https://www.grenke.com/de/unternehmen/investor-relations/berichte-und-praesentationen abrufbar.

 

Hauptversammlung am 16. Mai 2023 in Baden-Baden
Die GRENKE AG wird ihre ordentliche Hauptversammlung am 16.5.2023 vor Ort in Baden-Baden ausrichten. Die Veranstaltung wird zusätzlich virtuell übertragen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für das Geschäftsjahr 2022 eine Dividendenzahlung in Höhe von 0,45 Euro (Vorjahr: 0,51 Euro) je Aktie vor. Die Ausschüttungsquote beträgt 25 Prozent und liegt damit im Rahmen der Dividendenpolitik des Konzerns.

 

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